Amphibien- und Reptilienschutz aktuell


Aktuelles:

- Die Blindschleiche - Reptil des Jahres 2017

- Internationale Fachtagung zum Feuersalamander

- Amphibienwanderung 2016

- Bsal - Aktuelles zum Salamanderfresser (Batrachochytridium salamandrivorans)

- Der Feuersalamander - Lurch des Jahres 2016


Die Blindschleiche

(Anguis fragilis)

- Reptil des Jahres 2017 -


Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. (DGHT) hat für das nächste Jahr zum zwölften Mal ein „Tier des Jahres“ gewählt.

Unterstützt wird diese Aktion der DGHT unter anderen von den österreichischen und schweizerischen Fachverbänden ÖGH und KARCH, dem NABU Bundesfachausschuss Feldherpetologie und Ichthyofaunistik, dem Naturhistorischen Museum Luxemburg. Weitere Sponsoren und Unterstützer der diesjährigen Aktion sind der Tiergarten Schönbrunn in Wien sowie die Wilhelma - Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart. Weitere Informationen über den Feuersalamander finden Sie in unserem Artportrait, sowie auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. unter: www.dght.de.

Folgende Materialien stehen stehen als Download zur Verfügung:

Flyer

Broschüre

Poster


Internationale Fachtagung zum Feuersalamander -

Lurch des Jahres 2016

Die Tagung wird vom Institut für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz (NLU) der Universität Basel und der karch für die DGHT-AG Feldherpetologie und Artenschutz und NABU-Bundesfachausschuss Feldherpetologie und Ichthyofaunistik organisiert und findet dieses Jahr vom 18. bis 20. November in Basel (Schweiz) statt.

Auf der Homepage der karch kann man sich für die Teilnahme an der Tagung anmelden: http://www.karch.ch/cms/lang/de/pid/44703. Dort findet sich auch eine Liste der bereits angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer und eine Liste der angemeldeten Vorträge.

Vorträge und Poster können bei Benedikt Schmidt (benedikt.schmidt @ unine.ch) angemeldet werden.

Wie die vorläufigen Vortragsanmeldungen zeigen, wird es sich um ein vielfältiges Programm handeln.

Verbreitung des Feuersalamanders in Mitteleuropa

• Steinfartz: Feuersalamander: Unterarten, Lebensweise, Lebensräume

• Maletzky et al.: Neues und Bekanntes vom Lurch des Jahres in Österreich

• Glaser: Der Feuersalamander in Tirol - hartes Leben an steilen Hängen.

• Bänziger: Bestandesentwicklung des Feuersalamanders in der Schweiz

• Vacher: Verbreitung des Feuersalamanders im Elsass (Frankreich)

• Kupfer et al.: Verbreitung des Feuersalamanders Salamandra salamandra in Baden-Württemberg

• Uthleb et al.: Verbreitung und Ökologie des Feuersalamanders (Salamandra salamandra Linnaeus, 1758) in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen

• Podloucky: Auf einsamen Vorpfosten - der Feuersalamander an seiner nördlichen Arealgrenze

• Bogaerts: Leben in Nordafrika: ökologische Aspekte von Salamandra algira

Neue Erkenntnisse zur Biologie und Ökologie

• Grossenbacher: Resultate aus Langzeit-Beobachtungen an zwei Feuersalamander-Populationen im bernischen Mittelland und im Südtessin (Schweiz)

• Recher: Fallstudie über Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes einer Fotofalle zum Monitoring von Feuersalamandern an einem Überwinterungsstandort im bernischen Mittelland

• Dosch: Welche Eigenschaften des Lebensraums bestimmen die Abundanz von Feuersalamanderlarven?

• Veith et al.: Driftkompensation bei Feuersalamanderlarven?

• Schafft et al.: Ein halb-natürliches Experiment zur Larvendrift

• Deichsel: Entwicklung einer roten Feuersalamanderlarve aus Baden-Württemberg

• Egerer: Film zum Feuersalamander

• Koppitz: Beobachtungen am Feuersalamander in Griechenland

Schutzkonzepte und Schutzmaßnahmen

• Wagner: Das Feuersalamanderlarven-Monitoring in der Eifel

• Dalbeck: Pro und Contra Larvenmonitoring

• Schmidt: Erhalt und Entwicklung des überregional bedeutsamen Vorkommens des Feuersalamanders im Thüringer Wald

• Klöppel: Der Feuersalamander als Leitart und Sympathieträger

Salamanderpilz Bsal (Batrachochytrium salamandrivorans)

• Lötters et al.: Der Salamanderpilz in Deutschland

• Pasmans: Chytrid infections in European urodelans: a complex tale

• Bozzuto: Ein Populationsmodell für den Salamanderpilz

• Preininger et al.: Lurchi muss überwacht werden” (österreichischer Medienbericht, April 2016) – ein erstes Bsal-Screening in Wien und Tirol


Amphibienwanderung 2016

Hier gelangen Sie zur Schutzzaundatenbank

11.04.2016: Mittlerweile erhalten wir schon viele Rückmeldungen (bundesweit), dass die ersten Zäune wieder abgebaut werden, da das Laichgeschehen abgeschlossen ist und die Tiere wieder auf den Rückweg in die Landlebensräume wandern. Es gibt jedoch auch noch viele Stellen (fast bundesweit) wo man noch vergeblich auf die Erdkröten, Grasfrösche, Moorfrösche und Co. am Zaun wartet. Die Amphibienwanderung ist dieses Jahr regional sehr unterschiedlich. An wärmebegünstigten Stellen sind die Tiere mit dem Laichen fertig und an anderer nicht so wärmebegünstigten Stellen nur wenige Kilometer entfernt, ist wohl noch alles in den Startlöchern.

Auffallend ist bspw. das Fehlen der Kammmolche in Rheinland-Pfalz in der Rheinebene und im Soonwald. Im Hunsrück sind die Berg- und Fadenmolche noch sehr zurückhaltend und haben die Gewässer noch nicht aufgesucht, wohingegen Grasfrosch und Erdkröte fast durch sind.

Wenn Sie auch Auffälligkeiten während der diesjährigen Amphibienwanderung beobachtet haben, melden Sie uns diese bitte per Email unter: webmaster@amphibienschutz.de

22.03.2016: Erste Meldung über Sichtung von wandernden Wechselkröten in Altendiez bei Diez/Lahn in Rheinland-Pfalz.

21.03.2016: Nach knapp 4 Wochen nehmen nun die Meldungen über Amphibiensichtungen wieder zu, trotz weiterer nächtlicher Temperaturen um den Gefrierpunkt. So konnten am 20.03.2016 frisch abgelegte Laichballen des Grasfrosch bei Oberhausen/Kirn (RLP) gefunden werden. In Niedersachsen bei Hemmingen waren es heute Morgen 55 Erdkröten und 1 Grasfrosch die in den Eimern am Schutzzaun gefunden wurden. Es wird nun von Tag zu Tag zunehmend damit zu rechnen sein, dass gerade die Frühlaicher sich auf den Weg zu den Laichgewässern aufmachen. Dazu zählen u.a. Grasfrosch, Moorfrosch und Springfrosch. Zum Wochenende um Ostern wird derzeit eine Wärmefront durch den Wetterdienst prognostiziert, sodass dann auch die Erdkröten richtig in Schwung kommen könnten. Derzeit sieht es so aus, dass ab Samstag, den 26.03.2016 mit einer stark zunehmenden Wanderaktivität in vielen Teilen Deutschlands zu rechnen ist.

27.02.2016: Kälteeinbruch - derzeit keine Meldungen über wandernde Ampibien...

22.02.2016: Es geht langsam los...

Es erreichen uns nun schon einige Meldungen von den ersten Wandergeschehnissen mit teils sogar schon hoher Anzahl. So sind erste Meldungen bereits aus der südlichen Rheinebene in Rheinland-Pfalz, einzelne Erdkröten bei Oberhausen/Kirn (RLP), Springfrösche in der Oberrheinebene in BaWü und bereits große Wanderdichten aus dem Saarland gemeldet worden. Letzte Nacht herrschten in vielen Teilen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland Temperaturen um +8C bei leichtem Nieselregen. Hier ist bestimmt an einigen weiteren Stellen aktuell mit den ersten Amphibien zu rechnen.


Aktuelles zum Salamanderfresser

(Batrachochytridium salamandrivorans)

Der Salamanderfresser ist ein besonders aggressiver Hautpilz, der buchstäblich Löcher in die empfindliche Amphibienhaut frisst. Entdeckt wurde der ursprünglich offenbar aus Asien stammende Pilz nach Massensterben von Feuersalamandern in den Niederlanden und Belgien. Inzwischen ist er auch in Großbritannien und Deutschland bei Salamandern in freier Wildbahn nachgewiesen worden. Neben dem Verlust von Lebensräumen, Agrochemikalien und dem Klimawandel gelten hochansteckende Krankheiten heute als eine der wichtigsten Gefährdungsursachen für Amphibien und sind Auslöser des dramatischen weltweiten Amphibiensterbens.

Weitere Informationen finden Sie hierzu unter den beiden folgenden Beiträgen:

14.01.2016: Der Salamanderfresser muss gestoppt werden - USA verhängen Einfuhrverbot für Salamader und Molche / Der NABU fordert die Bundesregierung auf, ebenfalls gegen den Massenimport von Wildtieren vorzugehen.

21.10.2015: Ein Hautpilz bedroht die einheimischen Feuersalamander


Der Feuersalamander

(Salamandra salamandra)

- Lurch des Jahres 2016 -


Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. (DGHT) hat für das nächste Jahr zum elften Mal ein „Tier des Jahres“ gewählt.

Unterstützt wird diese Aktion der DGHT unter anderen von den österreichischen und schweizerischen Fachverbänden ÖGH und KARCH, dem NABU Bundesfachausschuss Feldherpetologie und Ichthyofaunistik, dem Naturhistorischen Museum Luxemburg und dem BUND. Weitere Sponsoren und Unterstützer der diesjährigen Aktion sind der Tiergarten Schönbrunn in Wien, der Alpenzoo Innsbruck sowie die AG Urodela der DGHT. Weitere Informationen über den Feuersalamander finden Sie in unserem Artportrait, sowie auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. unter: www.dght.de.

Folgende Materialien stehen stehen als Download zur Verfügung:

Flyer

Broschüre

Poster



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