Amphibien- und Reptilienschutz aktuell


Aktuelles:

- Amphibienwanderung 2010

- Aktualisierte Rote Liste online

- Frosch, Molch & Co - Amphibienaustellung in RLP     *Besuchermagnet*

- Der Teichmolch - Lurch des Jahres 2010

- Ergebnis zum Mailing Nr. 26/2009

  Probleme mit Prädatoren am Schutzzaun


Amphibienwanderung 2010


Am Montag den 22.02.2010 hat aufgrund des milden Tauwetters die Amphibienwanderung 2010 in einigen Teilen Deutschlands bereits begonnen. Bis nächste Woche Mittwoch sind vom Deutschen Wetterdienst regional Tag- und Nachtemperaturen von weit über 0°C teilweise mit leichtem Regen gemeldet, so dass mit einer zunehmenden Wanderungsaktivität in den nächsten Tagen gerechnet werden kann.

Bei den Erdkröten wird oft das kleinere Männchen von dem meist größeren Weibchen zum Laichgewässer getragen


Traditionell zählten die Springfrösche in Teilen Baden-Württemberg und Hessen zu den ersten gemeldeteten Wanderereignissen. Weitere Wanderaktivitäten von Erdkröten, Grasfröschen, Molchen und Feuersalamandern wurden bisher aus dem Rhein-Sieg-Kreis, Umgebung Frankfurt am Main, Wittlich, Oberkassel, Rhein-Erft-Kreis, Marburg-Biedenkopf, Zweibrücken und Essen gemeldet. Wir werden weiterhin über die tagesaktuellen Wanderaktivitäten berichten. Unter "Schutzzaundatenbank" finden Sie weitere Informationen, z.B. Wanderbeginn der einzelnen Bundesländer, betreute und gemeldete Zäune in Deutschland, sowie deren Fangzaunergebnisse. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.nabu.de


Vom Scheinwerferlicht geblendete Erdkröten bleiben meist mit hochgestrecktem Kopf auf dem Asphalt sitzen, in dieser Position sitzen aber auch die Männchen um schon auf dem Weg zum Laichgewässer nach einem geeigneten Weibchen ausschau zu halten.

Am Donnerstag den 25.02.2010 begann die Springfroschwanderung im Enzkreis / Baden-Württemberg. Bislang beschränkt sich aufgrund der unterschiedlichen Temperaturen die Amphibienwanderung auf vereinzelte Regionen der Bundesländer: Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Freitag den 26.02.2010:

Weitere Meldungen von vereinzelten Erdkröten im Saarland, am Bodensee, in Troisdorf. Bereits 23 Erdkröten konnten in Karlstein-Großwelzheim/Bayern sicher über die Straße gebracht werden. Bis zum Montag ist in den Tieflagen des Westen mit einer zunehmenden Wanderungsaktivität der Braunfrösche, Molche und Feuersalamdern zu rechnen. Danach folgt nach den Vorhersagen des Deutschen Wetterdienst eine kältere Periode mit nächtlichen Temperaturen unter 0°C bei der mit einer Wanderungspause zu rechnen ist.

überfahrene Erdkröte

Leider erhalten wir derzeit auch viele Meldungen von überfahrenen Amphibien, da die meisten Schutzzäune aufgrund des raschen Wetterumschwungs noch nicht aufgestellt wurden. Selbst wenn die Amphibien nicht von den Reifen "erwischt" werden, kann ein überfahren von Autos mit Gewschwindigkeiten von über 30 km/h durch die Luftverwirbelung tödlich verlaufen.

TIPP:

Veröffentlichen Sie einen Artikel über die "anstehende" Amphibienwanderung bei Ihrer örtlichen Presse. Solch ein Artikel kann über Allgemeines der Wanderung berichten, die regional vorkommenden Arten vorstellen und einen Aufruf an die Autofahrer beinhalten, der auf die betroffenen Straßen hinweist und darum bittet solche Straßen zumeiden bzw. auf die Geschwindigkeit zu achten. Gerne stellen wir Ihnen auch kostenlos entsprechende Bilder für einen Presseartikel zur Verfügung. Durch einen Presseartikel finden Sie vielleicht auch weitere Helfer für die Schutzzäune. Einige Menschen sind vielleicht interessiert zu helfen, haben aber keine Kontaktadressen. Weiterhin kann man auch Schulen ansprechen oder Anfragen.

Anfragen zu weiteren Informationen oder Bilder unter info@amphibienschutz.de

Sonntag den 28.02.2010:

Weitere Meldungen von Grasfröschen und Erdkröten aus den Landkreisen Heilbronn und Birkenfeld sowie aus dem Koblenzer Raum.

ACHTUNG! Bitte meiden Sie am Sonntag bewaldete Gebiete, hier ist besondere Vorsicht geboten! Der Sturm "Xynthia" erreicht am Sonntag den Westen und Südwesten von Deutschland. Im Laufe des Tages sei mit Sturmböen, orkanartigen Böen und in freien Lagen auch mit Orkanböen (Windstärke 12, mehr als 118 Kilometer pro Stunde) zu rechnen, laut dem Deutschen Wetterdienst. Gegen Abend soll der Höhepunktes von Xynthia erreicht werden.

Es ist also besondere Vorsicht am Schutzzaun geboten, vorallem wenn Bäume oder leichte "flugfähige" Gegenstände in der Nähe stehen. Wälder sollten ganz gemieden werden!

Am Montag wird das Sturmtief leicht abgeschwächt den Norden/Osten Deutschlands erreichen.

Wenn der Sturm vorbei gezogen ist, sollten alle Schutzzäune kontrolliert werden um eventuelle Schäden durch daraufgefallene Äste, Bäume oder Gegenstände zu reparieren.

Für Anfang nächste Woche ist in vielen Teilen Deutschlands mit einer Wanderpause aufgrund der fallenden Temperaturen zu rechnen. Das wird dann voraussichtlich die Ruhe vor dem Sturm bzw. dem großen RUN sein, mit dem Mitte März gerechnet werden kann! Laut der jetzigen Wettervorhersage kann man sich ab dem 13-15.03.2010 in vielen Teilen Deutschlands auf den großen RUN vorbereiten. Der Norden Deutschlands wird wohl noch etwas warten müssen.

Montag den 01.03.2010:

Mittlerweile wurden auch bei Oberhausen die ersten Erdkröten gesichtet. Auf einer Rheininsel bei Karlsruhe haben am Samstag die ersten Springfrösche abgelaicht. Weitere Meldungen von vereinzelten Erdkröten aus dem westlichen Niedersachsen.

Montag den 15.03.2010:

02.03.-12.03.2010 aufgrund der frostigen Nächte - deutschlandweite Wanderpause.

Ab dem 13.03. sind die Nacht-Temperaturen wieder gestiegen und somit hat auch die wanderbereitsschaft einiger Amphibien wieder begonnen. Meldungen von Moorfröschen aus Bernau/Brandenburg, weitere Springfrösche im baden-württembergischen Enzkreis sowie im Pierer Wald, Teichmolche im Raum Düren und Kamener Galgenberg, Erdkröten in Karlstein und im Saarpfalz-Kreis. Für die nächsten Tage ist mit einem weiteren Anstieg der Temperaturen zu rechnen und somit auch mit einer verstärkten Wanderungsbereitschaft, verstärkt durch nächtliche Niederschläge könnte dies nun für die Erdkröten ausreichen im Laufe dieser Woche in vielen Teilen Deutschlands die Wanderung zu den Laichgewässern wieder aufzunehmen. Da die Wetterprognosen für die nächsten Wochen noch recht schwer einzuschätzen sind, kann man gespannt sein ob nun der große RUN beginnt. In vielen Teilen Deutschland sind bereits die Schutzzäune aufgebaut und die Betreuer stehen in den Startlöchern.

Donnerstag den 18.03.2010:

Aufgrund des milden Wetters in den letzten Tagen hat die Amphibienwanderung wieder eingesetzt, vorallem im Westen Deutschland. Meldungen von Fadenmolchen aus Trippstadt, Grasfrösche in Idar-Oberstein, Vollmersbach und Göttschied sowie vereinzelte Meldungen von Erdkröten. Weitere Laichballen vom Springfrosch im Karlsruher Raum sowie im Raum Neustadt/Weinstraße. Für das kommende Wochenende ist mit einer verstärkten Wanderbereitschaft der Amphibien zu rechnen.

Dienstag den 23.03.2010:

Der große RUN hat begonnen

Das Wochenende brachte mit milden Regenwetter vielerorts für die Schutzzaunbetreuer volle Eimer. Im Westen und Süden hatte nun die Wanderung bis zum Dienstag Ihren Höhepunkt erreicht. Vielerorts ist nun die Wanderung im Westen fast abgeschlossen. Gras- und Springfrosch haben in den meisten westl. Regionen schon abgelaicht. Die Erdkröten haben die Gewässer erreicht, so dass in den nächsten Tagen auch dort das Ablaichen erwartet wird. Aber auch in den nördlichen Bundesländern wanderten die Amphibien zu Ihren Laichgewässern, so z.B. Meldungen von Erdkröte, Moorfrosch, Teichfrosch, Teichmolch, Kammmolch und Knoblauchkröte aus Brandenburg. Wir erhielten in den letzten Tagen bundesweite Meldungen. Leider erhielten wir auch Meldungen über nicht aufgestellte Zäune, so dass vielerots auch wieder unzählige Amphibien überfahren wurden.

Donnerstag den 01.04.2010:

Inzwischen hat nun die Wanderung deutschlandweit eingesetzt. Die ersten Erdkröten wurden bereits auf der Rückwanderung beobachtet, gerade in den wärmeren Lagen des Westen und in der Mitte Deutschland ist die Wanderung so gut wie abgeschlossen. In den südlichen Bundesländern hält dagegen das Wetter stand und somit läuft die Wanderung noch in vollen Zügen. Im Norden zeigen sich bereits die ersten "Blaumänner". Dort sind nun die Moorfrösche am balzen. Für nur wenige Tage während der Laichzeit färben sich die männlichen Moorfrösche komplett blau. Bei den männlichen Grasfröschen färbt sich dagegen nur die Kehle und das Umfeld blau. Vielerorts mussten aufgrund von Gegenverkehr (hin- und gleichzeitig rückwandernte Erdkröten) die Zäune teilweise wieder geöffnet werden.

Samstag den 10.04.2010:

Aufgrund der anhaltenden milden Temperaturen und des fühlbaren Frühling ist die Krötenwanderung (Hinwanderung zum Laichgewässer) fast abgeschlossen. Vereinzelte Meldungen erhalten wir noch von Hinwanderen aus den nördlichen und südlichen Bundesländern. Nun erhalten wir verstärkt Meldungen von den Rückwanderen, also den Amphibien die bereits abgelaicht haben und nun die Laichgewässer verlassen um sich wieder in die Landhabitate zurück ziehen. Nicht nur die Frühlaicher sind mittlerweile aktiv, sondern fast das gesamte Artenspektrum. In Rheinland-Pfalz sind so z.B. die ersten Grünfrösche in den Gewässern sowie Gelbbauchunke, Wechselkröte, Knoblauchkröte, Berg-, Teich- und Fadenmolch. In Gewässernähe sind schon vereinzelte Geburtshelferkröten, Laubfrösche und Kreuzkröten anzutreffen. Nicht nur die Amphibiensaison hat begonnen sondern auch die Reptilien sind schon sehr aktiv, so konnten wir in Rheinland-Pfalz Mauereidechsen, Westliche Smaragdeidechsen, Zauneidechsen, Waldeidechsen, Glattnattern, Ringelnattern und Würfelnattern feststellen.

An dieser Stelle möchten wir die Zaunbetreuer bitten, die aktuellen Zaundaten zu aktualisieren. Es können auch die Daten der vergangenen Jahre sowie noch nicht eingetragene und neue Zäune in der Schutzzaundatenbank erfasst werden.

Hier kommen Sie zur Schutzzaundatenbank

Hier ein paar Eindrücke aus der aktuellen Saison


Erdkröten beim laichen (♂ oben, ♀ unten)


Grasfrösche laichen gerne in größeren Laichgemeinschaften, so können bis mehrere Quadratmeter große Laichteppiche entstehen


Gelbbauchunke

♂ Mauereidechse beim sonnen


Westliche Smaragdeidechse beim sonnen


juvenile Barrenringelnatter beim sonnen


Wechselkröte im Laichgewässer


Laubfrosch beim sonnen


Aktualisierte Rote Liste der Lurche und Kriechtiere online

Mit freundlicher Genehmigung des Bundesamt für Naturschutz ist unter folgendem Link die aktuelle Rote Liste der Lurche und Kriechtiere veröffentlicht:


Frosch, Molch & Co

Amphibienaustellung in Rheinland-Pfalz

*Besuchermagnet*

4816 Besucher haben die zweiwöchige NABU-Ausstellung „Frosch, Molch und Co. im Stellwerk Mensch,Natur,Technik besucht, berichtet das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen. „55 Schulklassen und Kindergartengruppen haben an dem Begleitprogramm des NABU teilgenommen“, so der Vorsitzende Bardo Petry. Nur Dank der Förderung durch die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz und über 500 Arbeitsstunden von Freiwilligen und Helfern konnte die Ausstellung gezeigt werden. Die Ausstellung fand im Rahmen des Kooperationsprojektes „Frosch schützt Frösche“ mit dem Mainzer Unternehmen Werner&Mertz statt.

„Das große Interesse zeigt, dass vielen Bürgern der Naturschutz ein wichtiges Anliegen ist“, so Petry.

Die bundesweit einmalige Ausstellung nutzte auch der SWR für einen Filmbeitrag über heimische Molche. Ausstrahlung am 11. Mai um 18.15 Uhr in der Sendung im Grünen.

Zum Filmbeitrag


In einer Austellung über heimische Amphibien möchte das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen im Stellwerk NATUR/MENSCH/TECHNIK über Arten, Gefährdung und Schutz informieren. Höhepunkt sind lebende heimische Amphibien, die aus genehmigten Zuchten und Privathaltungen stammen.

Frosch, Molch & Co

Amphibienaustellung

im Stellwerk, Park am Mäuseturm Bingen am Rhein

14.04 - 02.05.2010


Wie quakt der Laubfrosch oder welche Gefahren lauern auf Amphibien? Diese und weitere Fragen können spielerisch beantwort werden.Der Gang durch die Austellung kann durch interaktive Spiele und Mitmachaktionen abgerundet werden.Eine Veranstaltung für Groß und Klein.

In den rund vier Wochen besuchten letztes Jahr fast 13000 Menschen und ca. 150 Kindergruppen die Ausstellung.

zum aktuellen Flyer


Der Teichmolch - Lurch des Jahres 2010

Lissotriton vulgaris


Zeichnung: Teichmolch (m) in Wassertracht, © 2009 D. Glitz

Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. (DGHT) hat in diesem Jahr zum fünften Mal ein „Tier des Jahres“ gewählt. 2010 ist Europas bekanntester und verbreitetster Molchart gewidmet worden: es ist das Jahr des Teichmolchs.

Der Teichmolch – wissenschaftlich Lissotriton vulgaris (früher Triturus vulgaris) – besiedelt fast ganz Europa und ist auch in Deutschland nahezu flächendeckend vertreten. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Irland bis zum Kaukasus und von Skandinavien bis nach Griechenland. In Deutschland ist der Teichmolch fast flächendeckend verbreitet. Den größten Teil des Jahres verbringen Teichmolche recht versteckt an Land in Wäldern, Wiesen und Gärten. Zur Paarungszeit suchen sie stehende Gewässer auf um sich fortzupflanzen. Die Männchen bilden zu dieser Zeit eine Wassertracht (Hochzeitskleid) aus und werben mit interessanten und komplexen Paarungsritualen um die Gunst der eher unscheinbaren Weibchen.


Zeichnung: Teichmolche beim Paarungsritual, © 2010 D. Glitz

Fachlich unterstützt wird die Aktion der DGHT von den österreichischen und schweizerischen Fachverbänden (ÖGH und KARCH) sowie vom NABU.

zum "Artportrait Teichmolch"

Weitere Informationen und Aktionsmaterialien finden Sie unter www.dght.de


Probleme mit Prädatoren am Schutzzaun

In der Mailing Nr. 26/2009 wurde über diese Problematik berichtet und Lösungsvorschläge angefragt. Aufgrund der vielen Antworten hat nun das Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin e.V. eine Zusammenstellung erstellt. Diese finden Sie im Anschluss als PDF.


Liebe Amphibienfreunde,

seit 2001 stellen wir in Berlin an der Havelchaussee einen Schutzzaun, um dort ca. 3000 Erdkröten und 600 Teichmolche sicher über die Straße zu bringen. In den letzten Jahren hatten wir vermehrt Probleme mit einem Prädator, der die Kröten aus den Eimern holte, häutete und dann auffraß. Die Molche sind davon nicht betroffen Um was für einen Räuber es sich handelt, ist nicht zweifelsfrei geklärt. Wir vermuten, dass es sich um einen oder mehrere Waschbären handelt. Da die Wanderungsaktivität der Erdkröten in den letzten Jahren insgesamt abgenommen hat, fällt der Faktor Prädation umso stärker ins Gewicht und die Schutzmaßnahme ist unter diesen Bedingungen nicht sinnvoll fortzuführen. Der Straßentod ist allerdings auch keine Alternative. Unsere Frage ist, ob es ähnliche Beobachtungen bzw. Erfahrungen mit Prädation von anderen Zäunen gibt und welche Gegenmaßnahmen im einzelnen ergriffen wurden. Insbesondere würde uns interessieren, ob es Erfahrungen mit Sicherungskonstruktionen an den Eimern gibt, bei der die Kröten nach wie vor in die Eimer fallen können, aber Räubern der Zugriff auf die Tiere deutlich erschwert bis unmöglich gemacht ist. Wir würden gerne etwas in dieser Richtung unternehmen, haben aber noch keine konkrete Idee, wie so etwas funktionieren könnte.

Wir möchten die Maßnahme auch im kommenden Jahr fortsetzen, vorausgesetzt wir bekommen das Räuberproblem in den Griff. Aus diesem Grund sind wir dankbar für jegliche Form von Hinweisen, Vorschlägen und Anmerkungen.

Zusammenstellung der Ergebnisse und Antworten


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